Alltag
Es gibt nicht viel zu berichten. Meine Tage gleichen sich. Außer dem Wechsel zwischen verschiedenen Schreibtischen der Bibliothek, den täglich anwachsenden und austauschbaren Bücherstapeln auf meinem Schreibtisch und dem Tageshöhepunkt in der nahe liegenden TU-Mensa, kreisen meine Gedanken um die Zuspitzung meines Themas.
Lesen, Lesen, Lesen. Ich glaube noch nie so viel in meinem Leben gelesen zu haben. Das schwierigste daran ist wohl die Fülle der Literatur zum gleichen Thema. Die verschiedenen Ansätze in meinem Kopf zu ordnen und an der entscheidenden Stelle abzurufen, ist eine vollkommen neue Herausforderung. Momentan versuche ich die Werbe-/Mediaplanung auf das Internet anzuwenden und Besonderheiten herauszustellen.
Man glaubt es kaum, wie sehr man sich freuen kann, wenn das lang erwartete Buch Handbuch Werbeplanung von Marius Dannenberg und Co. plötzlich vom Buchbinder zurückkommt. Damit steht meine Vormittagsliteratur fest. Am Nachmittag werde ich mich weiter meinen verschiedensten Excerpten widmen und versuchen diese in ordentlichem Magisterarbeitsdeutsch zu verarbeiten.
Der Luxus des heutigen Tages besteht in meinem abendlichen Französischkurs. Ansonsten stehen noch zwei Konferenzen an, an den ich teilnehmen werde. Zum Einen, wie links zu sehen, die Re-Publica im April, zum Anderen, das Barcamp Mitteldeutschland welches ich bereits im letzten Jahr besucht habe. Im Gegensatz zum Berliner Barcamp hoffe ich auf eine persönlichere Stimmung und mehr von der ursprünglichen Unkonventionalität der Veranstaltung. Vielleicht halte ich sogar eine kleine Session zu Behavioural Targeting.
