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Do You Tube?

December 22nd, 2008

 

Michael Wesch, ein Professor für Digitale Ethnographie an der Kansas State University beschäftigt sich zusammen mit seinen Studenten mit dem Phänomen You Tube. Dabei analysieren sie, welche Bedeutung You Tube und damit auch andere Web 2.0 Communitys für neue Formen der Kommunikation und Kollaboration haben. Ein sehr interessanter Einblick. Das Video dauert ca. 55 Minuten. Via.

Neue AGOF Studie

December 22nd, 2008

Die AGOF legt mit ihrer dritten Internet Facts Studie für das ausklingende Jahr 2008 nach. Für den Berichtszeitraum Juli bis September betrachtet diese 528 Online-Werbeträger und bietet so einen umfassende Analysemöglichkeit für die Online-Mediaplanung. Via

Leitfaden Online Marketing

December 21st, 2008

Wer sich das neue “Leitfaden Online Marketing”- Buch unter Herausgeber Torsten Schwarz herunter laden möchte, hat dazu noch bis zum 24.12. kostenlos  (2,7 MB) die Möglichkeit. Via.

Medien- und Kommunikationsbericht 2008

December 21st, 2008

Die Bundesregierung hat vor kurzem den Medien- und Kommunikationsbericht 2008 vorgestellt. Zwar sind die Inhalte und Ergebnisse des Berichts für diejenigen, die sich etwas intensiver mit Medien und deren Entwicklung auseinandersetzen, nicht gerade eine Überraschung, doch er bietet trotzdem einen guten Überblick darüber wohin die Reise geht. Downloaden kann man sich den Bericht hier, eine Zusammenfassung gibt es hier und gefunden hab ich ihn hier.

Krisen-PR 2.0

December 20th, 2008

Das sich so ziemlich jeder der einen Internetanschluss besitzt, auch aktiv an den Inhalten des Netzes beteiligen kann, dürfte mittlerweile schon sehr weit im Mainstream der User angekommen sein. Die Inhalte, die dabei erstellt werden, zirkulieren zwar vor allem im Internet selbst, aber dennoch besitzen sie wie jedes Medium eine Außenwirkung über dessen Grenzen hinweg. Wer zum Beispiel eine Reise buchen möchte, kann sich auf verschiedensten Seiten über das jeweilige Hotel, den Ort, den Service oder die Umgebung informieren. Meist spiegeln diese Informationen dabei individuelle Ansichten und Erfahrungen wieder. Der Urlauber erhält somit, unabhängig von werblichen Informationen, eine objektiviertes Bild der Reisemöglichkeiten. Continue Reading »

Henri Ford

December 10th, 2008

 

“Ich gebe zu viel Geld aus für Werbung, ich könnte die Hälfte davon einsparen - nur weiß ich nicht welche Hälfte.” - Henri Ford

Schöner Arbeiten

December 3rd, 2008

Gestern Abend habe ich versucht meinen Eltern zu erklären, welchen Einfluss neue kommunikative Möglichkeiten auf zukünftige Formen von Arbeit haben. Da dies nicht sonderlich erfolgreich war und mit einem “Das wollen wir erst mal sehen” eher abgetan, als reflektiert wurde, brauche ich wohl ein paar bessere Argumente. So habe ich mich gleich mal für die am Freitag, den 12.12. stattfindende Konferenz “Schöner Arbeiten” angemeldet.

Diese findet ab 9 Uhr im Berliner New Thinking Store statt und dürfte ein kleine Mischung aus Konferenz und thematischem Barcamp werden. Das Lineup der Referenten kann man bei Markus Albers nachlesen. Ich bin gespannt, welche Richtung die Vorträge einschlagen. Zwar dürften sie wohl eher für die “Freien” interessant sein, aber neue kreative Konzepte der Zusammenarbeit können auch für traditionelle Unternehmen und Arbeitsabläufe eine wichtige Weiterentwicklung darstellen. Arbeit 2.0 halt…

Ich hätte da ein paar Fragen…

December 2nd, 2008

Seit gestern Abend ist endlich die Befragung für den empirischen Teil meiner Magisterarbeit Online. Da man so etwas ja nicht jeden Tag macht, war der heutige Tag schon ein wenig aufregend für mich. Um so schöner war es daher zu sehen,  wie sich die Teilnehmerzahl im Tagesverlauf immer weiter erhöhte. In nur 24 Stunden konnte ich bereits mehr als 100 abgeschlossene Befragungen generieren. Vielen Dank an alle, die mich hier unterstützt haben.

Wer noch nicht teilgenommen hat, dies aber gern möchte, kann dies >>HIER<< tun. 

In der zweiten Welle werde ich verschiedenste Blogs und Online-Magazine mit der Bitte um Veröffentlichung anschreiben. Ich bin gespannt, wie das Feedback von deren Seite aussieht.

Glück Gehabt

December 1st, 2008

Werbung gehört für die meisten Menschen heute zum selbstverständlichen Gefühl bei der Bewegung im öffentlichen Raum. Logos, Plakate, Videowerbung. Unzählige Eindrücke wirken nahezu an jedem urbanen Ort auf den Einzelnen ein. Dabei haben sich die meisten an ganz bestimmte Standards gewöhnt, welche sofort signalisieren: WERBUNG! Dazu gehört zum Beispiel das Logo, der Slogan oder die Copy. Meistens spielen diese Elemente mit einer entsprechenden Bildsprache, welche das Werbeziel unterstützen und vor allem Aufmerksamkeit erregen soll. Gerade diese Aufmerksamkeits-Generierung leidet jedoch unter der Vielzahl an vereinheitlichten und immer wieder gleich funktionierenden Mustern. Da bleibt kaum ein Blick länger haften.

Was passiert, wenn die üblichen Erkennungsmerkmale von Werbung ausbleiben, sieht man gerade auf der Berliner U-Bahn Linie U8.  Unter dem Motto “Glück Gehabt” präsentiert die NGBK Berlin zwischen U-Voltastr. und U-Weinmeisterstr. eine Ausstellung mit 43 Künstler(innen), welche genau die Flächen für ihre Arbeiten nutzen, welche sonst bezahlten Botschaften vorbehalten sind. 

So wird der U-Bahnhof zur Galerie und die Wartezeit wird zum kleinen Rundgang genutzt. Das Interessante an der Aktion ist, dass die Ausstellung ähnliche Elemente wie normale Werbung besitzt. So könnte man das Motto Glück Gehabt zum Beispiel auch als Slogan interpretieren. Bei vielen Plakaten entsteht erst so der eigentliche Sinnzusammenhang. Umso eindringlicher funktioniert er aber dafür. Dadurch, dass der Rezipient zunächst nicht mit den üblichen Werbestandards konfrontiert wird, entsteht eine Art befreiende Aufmerksamkeit. Man interpretiert für sich selbst, was man da vor sich sieht. Erst in zweiter Instanz folgt dann der Slogan, welcher sich dafür um so mehr einprägt.

Mir fällt auf, dass mir auch schon beim BBC Mikrofon am Hauptbahnhof eine solche zweite Ebene der Markenkommunikation gefallen hätte. Für mich wäre dies eine intelligenter Weg, welcher dem Rezipienten mehr Freiheiten gibt, dadurch Aufmerksamkeit generiert und in zweiter Ebene einen AHA Effekt auslöst der haften bleibt. Das kann man dann ja “Second Level” Marketing nennen, oder so.

Der Spruch vom Foto ist im übrigen von Karl Heinz Jeron, einem Berliner Künstler und Teilnehmer der Aktion.

Republi:ca 2009

November 29th, 2008

Gerade habe ich mich für die Re:publica Konferenz im April 2009 angemeldet. Das ist zwar ein bisschen früh und auch die Teilnehmer stehen noch nicht wirklich fest, aber hey, es ist in Berlin und interessant wird es so oder so. Man kann nur dazu lernen, nette Leute treffen und vielleicht kann ich bis dahin ja auch schon etwas zur Auswertung meiner Magisterarbeit sagen. Außerdem werde ich gerade mehr und mehr zu einem “Informations-Staubsauger”, der alles was mit der Entwicklung neuer Medien zu tun hat aufsaugt, auswertet und auf Zukunftsfähigkeit und Sinn überprüft. Und weil man dabei heute kaum noch den Überblick bewahren kann, ohne 24/7 seine RSS Feeds oder Twitter zu lesen, ist so ein Real-Time Treffen der Internetgemeinde immer eine feine Sache.

Das Motto der Konferenz heißt übrigens “Shift happens”. Die Annäherung an einen ähnlichen Ausspruch ist dabei nicht ganz zufällig. Er kommt von einem sehr interessanten Facts Video, welches vermittelt in welcher Welt wir heute leben und in Zukunft leben werden. Das Wortspiel hinterfragt, in welche Richtung sich diese Welt dabei entwickelt. Denn fest steht bisher nur eins, und zwar dass gerade etwas passiert. Vielleicht wissen wir ja im April schon mehr.

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