...
...

re:view Tag 1

April 2nd, 2009

Der erste Tag auf Re:publica neigt sich dem Ende zu und während ich in der Session zum mobilen Microblogging sitze, habe ich Zeit ein paar Eindrücke zu sammeln. Der erste Tag fand vorwiegend im und aufgrund des schönen Wetters auch vor dem Friedrichstadtpalast statt. Damit haben die Organisatoren in Bezug auf die Größe der Veranstaltung vollkommen neue Maßstäbe gesetzt und zeigen indirekt wie weit das Thema Web 2.0 in die Mitte der Gesellschaft vorgerückt ist. Continue Reading »

Republica 2009

April 1st, 2009

Das Ticket ist ausgedruckt, der Kamera Akku aufgeladen und der Sendr Sticker fürs Notebook ist fertig gebastelt. Von mir aus kann die re:publica´09 losgehen. Ich bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen erwartet und freue mich auf interessante Vorträge, Workshops und Diskussionen. Natürlich werde ich meine Eindrücke und Erfahrungen umfangreich mit Euch teilen. Checkt einfach hier auf dem Blog oder bei Twitter vorbei.

McDonalds vs Pharrell

March 30th, 2009

Da kann sich McDonald´s mit seiner aktuellen “Wir wissen was Du willst” Frühstücks-Kampagne noch so sehr bemühen. Die virale Wirkung (bald 1 Mio. Views) des Videos von Pharrell (Nerd, Neptunes), der vor seinem Anschlussflug in Paris noch schnell einen BigMac essen möchte, schlägt ein. Sie zeigt einmal mehr die klassische Diskrepanz zwischen Werbung und Realität. Ich bin gespannt, ob und wie McDonalds darauf reagiert.

Ein positives Beispiel wie man mit negativen viralen Netzwerk-Effekten umgehen kann, zeigte vor einiger Zeit der Spielehersteller EA Games, der auf einen Fehler in seinem Spiel Tiger Woods PGA Tour mit sehr viel Humor reagierte.

Original

Reaktion EA Sport

Bahn Kreativ

March 23rd, 2009

Der Berliner Hauptbahnhof stellt sich immer wieder als Experimentierfeld für alternative Werbe-Blickfänger dar. Diesmal war es die Deutsche Bahn selbst, welche in der letzten Woche mit Hilfe eines Echt-Testimonials die Aufmerksamkeit auf ihre City-Night-Line Kampagne zog.

Google goes BT

March 12th, 2009

Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Google sich dazu entschließt Behavioural Targeting Methoden im Zusammenhang mit AdSense einzusetzen. Zwar erfolgte Targeting bei Google ja bereits in Form von Keyword-Targeting und Context-Targeting, aber was liegt näher als seine vorhandenen Ressourcen zu nutzen. Und davon gibt es jede Menge. Schließlich hat sich Google in den letzten Jahren durch seine Kostenlos-Angebote Analytics, Mail, YouTube usw. quasi per Hintertür in unzählige Webseiten integriert. Wo normale Werbevermarkter-Netzwerke schnell an Reichweitengrenzen stoßen, fängt Google erst an. Durch den Zusammenschluss der Informationen von jeder einzelnen Webseite, die mit den Google Tools arbeitet, sowie den Informationen der Google Tochter DoubleClick, wird die Such- zur Werbemaschine, welche unser Online-Verhalten auf Schritt und Tritt verfolgt.

Ziel dieser Maßnahmen ist eine effizientere Auslieferung von Online-Werbung (in diesem Fall natürlich AdSense-Werbung). Erreicht werden soll dies durch eine zielgerichtetere Zielgruppen-Ansprache auf der Grundlage unseres Surfverhaltens. Werbung kann somit unabhängig vom jeweiligen Context, und trotzdem entsprechend unseren Interessen ausgeliefert werden.
Wer sich diesen Methoden entziehen möchte hat die Möglichkeit zum Opt-Out. Allerdings wird diese durch einen Opt-Out Cookie im User-Browser umgesetzt. Sobald man seine Cookies löscht, muss man Opt-Out also erneut aktivieren. Wem das zu umständlich ist, hat die Möglichkeit des Permanent Opt-Out. Diese gibt es jedoch bisher nur für IE und Firefox.

Im Überblick kann man feststellen, dass der Weg hin zum Behavioural Targeting für Google nur eine Frage der Zeit war. Sie besitzen mehr Informationen von uns als jeder Werbevermarkter. Mit diesem Schritt dürften sie ihre Marktposition weiter ausbauen und Grafik AdSense interessanter für Werbetreibende machen. Hinsichtlich der Privatsphäre gibt Google Möglichkeiten des Opt-Out. Jedoch wissen wahrscheinlich die wenigsten User worum es sich dabei eigentlich handelt, bzw. dass Google Behavioural Targeting Methoden überhaupt einsetzt. Darüber hinaus kann ein User fast nie feststellen, wann er auf welcher Seite Informationen an Google liefert, welche als Grundlage für personalisierte Werbung dienen. Vielen Dank an Olli für den Link!

Dennis Lisk Kampagne

March 11th, 2009


Dennis Lisk formerly known as Denyo von der Hamburger Band Absolute Beginner bringt demnächst seine neue Solo-Platte Schnitzeljagd heraus. Dabei verknüpft die Promo-Kampagne die Gast-Künstler des neuen Albums auf intelligente Weise über die Plattform MySpace. Ziel ist die Kommunikation des bürgerlichen Namens von Denyo. Durch kleine Videobeiträge im Corporate Rahmen wird der Besucher wie bei einer Schnitzeljagd von einem Künstler-Profil zum nächsten geleitet, wo er von den Gastkünstlern des Albums(Jan Delay, Sammy Deluxe, Max Herre etc.) jeweils einen Buchstaben der früheren Identität von Dennis Lisk erfährt.

Für mich eine sehr gelungene Idee, verbindet sie doch den Namen des Albums mit der Umsetzung der Kampagne, kommuniziert die frühere und jetzige Identität des Künstlers, schafft gleichzeitig Aufmerksamkeit für die Gäste-Künstler und deren MySpace-Profile und streut auf verschiedenste andere Seiten aus. Ich bin gespannt auf das Album. Einen Vorgeschmack gibt es oben.

Marc Andreessen

March 10th, 2009

 

Eines der interessantesten Interviews, was ich in der letzten Zeit gesehen habe. Marc Andreessen (Ning) spricht schnell, aber er hat auch viel zu erzählen. Über Facebook, Zeitungen, alternative Geschäftsmodelle, seinen neuen Fonds usw. usw. Einer der vielen Weiterdenk-Ansätze ist die These, dass sich die Bildschirmgröße auf 7 Zoll verkleinert(Notebook) bzw. vergrößert (IPhone). KINDL machts vor und weist den Weg ins “All-In 1 from Everywhere” Zeitalter. Da schließ ich mich an! Via

Hilflos Alle

March 9th, 2009

 

 

Da hab ich eben noch von Mehrwert und Qualität im Internet geschrieben und schon läuft mir ein Angebot über den Weg, welches wie auf mich zugeschnitten daher kommt. CARTA.info interessiert aufgrund seiner qualitativen Einschätzung zu Entwicklungen in den Medien, der Wirtschaft und der Politik.

Ein Beispiel? Tim Renner spricht mit Robin Meyer-Lucht über die Auswirkungen von Digitalisierung und zieht Vergleiche zwischen den Fehlern der Musikindustrie und dem Journalismus. Na wenn das mal nichts ist? Ab in den RSS Feed!

Social Anyone?

March 9th, 2009

SpOn beschäftigt sich mal wieder mit Social Networks und verweist dabei auf die Nielsen Studie Global Faces and Network Places. Kerngedanken sind die zunehmende quantitative Verbreitung von Social Networks, das Problem der Monetarisierung und der Orientierungslosigkeit der Werbebranche innerhalb der Online-Welt.

Dabei wird meiner Meinung nach die Entwicklung von Social Networks ein bisschen zu sehr gehyped. Schließlich werden die Zuwachszahlen vor allem durch ältere Kohorten erklärt, welche die Möglichkeiten von Web 2.0 verzögert erkennen und nutzen. Continue Reading »

Ausblicke

March 3rd, 2009

Zwar handelt sich bei obigem Video nur um eine grobe Vorstellung wohin sich die elektronische Welt noch verändern wird, doch kann man sehr schön sehen, welches Potenzial es in den kommenden Jahren noch auszuloten gibt. Via

« Previous - Next »