Spongebob Kampagne
Die Haltbarkeitszeit von Außenwerbung in Berlin Friedrichshain ist bekanntlich nicht gerade sehr hoch. Wer Plakat-Flächen anmietet muss sich daher vorher im Klaren sein, dass er es hier mit einer großen Konkurrenz von Aktivisten zu tun hat, welche jede erdenkliche Fläche nutzen um für Partys zu werben, zu Demonstrationen aufzurufen, Streetart auszustellen oder gar im großen Stil Ad-Busting zu betreiben. Read the rest of this entry »
News 2.0
Wer sich mit der aktuellen Entwicklung im Iran auseinandersetzt, wird feststellen, welche Bedeutung die Kommunikations-Strukturen der neuen Medien für die Dynamik der Oppositions-Bewegung haben. Neben dieser internen Bedeutung des Web 2.0 für die Organisation der Proteste zeigt sich erstmals, dass die Reichweite des neuen Netzes weit über dessen physische Grenzen hinausgeht. Read the rest of this entry »
Lernen
Nachdem ich mich so lange mit meiner Magisterarbeit beschäftigt habe, ist es fast entspannt mich auf die anstehenden Magisterprüfungen vorzubereiten. Entspannt in dem Sinne, dass ich nicht die ganze Zeit am Rechner sitze und schreibe, sondern unabhängig am Ort meiner Wahl lesen und lernen kann. So habe ich in der letzten Woche meinen Bibliotheksplatz gegen oben zu sehende Lern-Umgebung eingetauscht. Plus 32 Grad, plus Sonnenbrandt, plus Familie und plus Klaus Dörres neues Buch Prekarität, Abstieg & Soziale Ausgrenzung.
Nike Irritationen
Wer in den letzten Tagen in Berlin Mitte am WoodWood Store vorbei gekommen ist und einen Blick ins Schaufenster geworfen hat, dürfte vielleicht die Aufreihung von Nike Schuhen bemerkt haben. Doch Moment! Sind das da wirklich Nike Schuhe?
Unsere Welt ist geprägt von Marken und deren visuellen Ausdrücken in Form von Logos. Tagtäglich brennen sich die tausende Varianten der sichtbaren Markenpersönlichkeit in unsere Köpfe. Sie bewirken dass wir uns schnell orientieren können, dass wir Unternehmen wiedererkennen und vor allem dass wir dem was wir sehen vertrauen.
Dieses Vertrauen wurde bei meinem Schaufenster-Blick durch irgend etwas gestört. Die Schuhe sahen nicht aus wie echte Nike Schuhe. Vor allem das Swoosh-Logo entsprach nicht meiner Nike Marken-Sozialisation. Irgendwie war es mir zu rund. Sofort setzte ein Misstrauen bei mir ein und hätte ich die Schuhe auf einem Flomarkt entdeckt, hätte ich sie sicher für Fälschungen gehalten. Aber dies war kein Flomarkt. Ich stand mitten im renommierten WoodWood Store.
Die vor mir stehenden Schuhe waren die Wiederauflage der Original Nike Waffle Racer und Teil der Nike Vintage Serie. Das Swoosh-Logo ist daher eine frühere grafische Version.
Diese Situation hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr wir durch Marken geprägt sind und wie schnell wir Irritationen in unseren Markenbildern wahrnehmen und kritisch hinterfragen. Bei einer so starken Marke wie Nike sogar innerhalb eines Schaufensterblicks.
Markkit
Ein Spielzeug, welches ich in letzter Zeit immer öfter nutze ist Markkit. Dabei handelt es sich weniger um ein Spielzeug als um ein Tool, welches eine effiziente analoge Methode digital übersetzt. Den Textmarker. Auf der Markkit-Seite einfach den Marker in die Toolbar ziehen und los gehts. Die Einfachheit der Installation und Anwendung ist beeindruckend. So macht Internet Spass.
Werbekongress 2009
Nach all den theoretischen Abhandlungen über Werbung wird es nun Zeit für mich ein wenig Praxisluft zu schnuppern. Nach meinen Magisterprüfungen im Juli plane ich daher für das zweite Halbjahr ein Praktikum in einer Werbe-Agentur. Mein Ziel ist mein theoretisches Wissen anwenden zu können und darüber hinaus alltägliche Zusammenhänge der Agentur-Arbeit kennenzulernen.
Zunächst freue ich mich jedoch auf den Werbekongress 2009, für den ich heute meine Zusage bekommen habe. Ich bin gespannt in welche Richtung das zu bearbeitende Projekt geht und natürlich auf die anderen Teilnehmer. Schließlich dürften alle ein großes Interesse an Werbung und dessen Umsetzung haben. Hoffentlich gibt es genügend Freiraum für frische Ideen und Ansätze. Ich werde es Euch wissen lassen.
London Papers
London. Bei meinem Besuch von vor zwei Wochen war ich neben vielen anderen Dingen auch auf die lokale Presselandschaft gespannt. Vor allem der Guardian wird ja immer wieder als eine der modernsten Zeitungen beschrieben und dient auch deutschen Zeitungsformaten als Vorbild. Dabei geht es hauptsächlich um die Anpassungsfähigkeit der Zeitungen an aktuelle Entwicklungstendenzen. Read the rest of this entry »
Exkurs
Die letzten Wochen waren sehr aufregend für mich und ich bin stolz verkünden zu können, dass ich eine der größeren Herausforderungen meines Lebens fürs erste gemeistert habe. Das heißt, ich habe meine Magisterarbeit am vergangenen Montag abgegeben. Sie trägt den endgültigen Titel: “Behavioural Targeting. Über die Zukunftsfähigkeit der verhaltensbasierten Zielgruppenansprache in der Online-Werbung” . Zu den Ergebnissen meiner Arbeit werde ich den kommenden Tagen ausführlich Bezug nehmen. Read the rest of this entry »
re:view Tag 3
Ich weiß, die re:publica`09 ist bereits mehrere Wochen vorbei. Dennoch will ich meinen persönlichen re:view noch zu Ende bringen, bevor ich Euch mit neuen Blog-Einträgen beglücke. Der Grund für die spärlichen Updates ist, dass ich mich tatsächlich in den letzten Zügen meiner Magisterarbeit befinde und meine Leistungsfähigkeit in erster Linie dafür hergebe. Ich fühle mich als ob ich einen Auftrag zu Ende bringen möchte und daher doppelt so viel arbeite, um auch ja die Deadline zu schaffen. Da bleibt nicht viel Zeit und Kopf für Hobbys wie Sendr. Aber nun erstmal zum dritten Tag der re:publica. Read the rest of this entry »







