March 9th, 2009
SpOn beschäftigt sich mal wieder mit Social Networks und verweist dabei auf die Nielsen Studie Global Faces and Network Places. Kerngedanken sind die zunehmende quantitative Verbreitung von Social Networks, das Problem der Monetarisierung und der Orientierungslosigkeit der Werbebranche innerhalb der Online-Welt.
Dabei wird meiner Meinung nach die Entwicklung von Social Networks ein bisschen zu sehr gehyped. Schließlich werden die Zuwachszahlen vor allem durch ältere Kohorten erklärt, welche die Möglichkeiten von Web 2.0 verzögert erkennen und nutzen.
Natürlich spielen diese Nutzer schon rein zahlenmäßig eine Hauptrolle bei der weiteren Entwicklung der Netzwerke. Doch ist für einen Ausblick in die Zukunft vor allem die Entwicklung der Nutzungsintensität bei den Early-Adoptern interessant. Eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis ergab dabei eine subjektiv empfundene Abnahme der Nutzungdauer von Facebook, Studi VZ, MySpace etc.
Begründet wurde diese mit Langeweile, Privatsphäre, Ablenkung, Zeitverschwendung etc. Auch meine persönliche Social Network Karriere hat sich äußerst rückläufig entwickelt. Noch bestehende Accounts werden selten bis nie besucht. Andere Accounts wie bei StudiVZ oder MySpace bereits gelöscht. Dies liegt vor allem an meinem persönlichen Online-Verhalten, welches sich hauptsächlich um qualitative Information dreht. Für einen kommunikativen Austausch mit Freunden und Bekannten nutze ich vor allem E-Mail, Skype oder Telefon.
Es geht mir also vor allem um den Mehrwert eines Netzwerkdienstes, den ich nicht regelmäßig, sondern in dem Moment wo ich ihn brauche, abrufe. Zum Beispiel bietet mir MySpace den Musik-Mehrwert, durch welchen ich interessante Künstler sammeln (adden) kann und über deren musikalischen Output informiert werde. Studi VZ oder Facebook sind hingegen eher langweilig und bieten oberflächlichen BlaBla Content, dessen Wow-Moment schnell verfliegt.
Daher bin ich gespannt, wie sich Social Networks entwickeln werden. Zwar dürfte mit den älteren Semestern ein wenig Schwung in die Bude kommen, aber wie lange dessen Begeisterung dafür anhält ist fraglich.
Social Ne
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