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Digitaler Überwachungsstaat

November 7th, 2008

Spiegel Online meldet gerade, dass die britische Regierung das gesamte Kommunikationsnetz des Landes überwachen lassen möchte. Was das mit Behavioural Targeting zu tun hat? Nun, bei beiden Themen geht es um die Erfassung von persönlichen Daten. Da diese auf digitalem Wege erhoben werden, muss sich jeder User darüber im Klaren sein, dass die digitalen Spuren, die er im Internet hinter sich herzieht, nachvollzogen werden können. 

Das Problem ist, dass die Geschwindigkeit mit der sich die Internettechnik weiterentwickelt, für die meisten User viel zu rasant ist. Wir befinden uns in einer Zeit, in welcher die Sozialisation im Netz und damit die Sensibilisierung für neue Themen, wie zum Beispiel der Umgang mit digitalen Daten, der Dynamik der Weiterentwicklung von Technik unterliegt. 

Je mehr diese Sensibilisierung jedoch in die Öffentliche Debatte einfließt, desto bewusster wird das Verhalten der User im Internet werden. Daher stellen Artikel, wie der von Spiegel Online für jeden Targeter eine potentielle Bedrohung dar. Wenn der User erst versteht, was private Daten in einer digitalen Welt bedeuten, dann wird er früher oder später seinen Umgang mit diesen verändern. Die Löschung von Cookies oder die Blockierung vonTargeting via Opt-Out, wird ihm dann nicht mehr besonders schwer fallen.

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